Cartier (3)

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Cartier - Juwelier der Könige und Kaiser

Die Firma Cartier einer der ältesten und bekanntesten Schmuck und Luxuswarenhersteller.

Alles begann im Jahr 1847, als Louis-Francois Cartier in Paris sein Schmuckatelier eröffnete. Schon bald wurde er zum Hoflieferanten der französische Kaiserin Eugenie. Das Unternehmen wuchs rasch und zog deshalb schon 1859 an den Boulevard des Italiens.
Der Umzug verschaffte dem Unternehmen den nötigen Raum, um mit der Produktion von Uhren zu beginnen. Zunächst beschränkte Cartier sich auf Taschenuhren.
Louis-François-Alfred Cartier, der Sohn des Gründers, trat 1874 in das Unternehmen ein und forcierte den Aufbau einer eigenen Uhrensparte. Die ersten Armbanduhren zeigte Cartie schon 1888, allerdings damals noch mit zögerlichem Erfolg. Doch mit dem Einstieg der Enkel des Gründers 1898/9 begann sich das Blatt zu wenden. Zu dieser Zeit fertigte Cartier Taschen-, Armband- und Pendeluhren.

Der erste große Erfolg der Uhrenmanufaktur Cartier wurde 1904 die Fliegeruhr „Cartier Santos“, die erste Handgelenkuhr mit Lederarmband. Die Uhr wird speziell für den brasilianischen piloten Santos-Dumont, einen Freund von Louis Cartier, entwickelt.

Im Jahr 1912 folgen die Modelle Cartier Baignore und Cartier Tortue, die heute noch hergestellt werden.

1917 wird die Cartier Tank vorgestellt. Ihre massiven Bandanstöße erinnern an die Ketten des englischen Panzer "Mark IV" (Panzer, engl. tank). Zum Dank für die Befreiung Frankreichs im ersten Weltkrieg überreichte Cartier US-General John J. Pershing, Oberst William Hayward und anderen hochrangigen Offizieren ein Exemplar dieser Uhr, die fast unverändert auch heute noch angeboten wird.

Seit Anfang der 1920er Jahre bezieht Cartier die Uhrenwerke in erster Linie von Jaeger-LeCoultre. Weitere Lieferanten von Werken für Cartier Uhren sind daneben Vacheron Constantin, Audemars Piguet und Movado.

1943 kam die Pasha de Cartier auf den Markt. Entworfen von Gérald Genta erinnert sie an den Pascha (auf Englisch pasha) von Marrakesch.

Mit dem Tod von Pierre Cartier fehlte der Zusammenhalt im Unternehmen und es zerfiel in drei Teile, die eine Investorengruppe Anfang der 1970er Jahre wieder zu einem Unternehmen vereinte. 2009 wurde Cartier von der Richemont Group zu der auch Alfred Dunhill, Montblanc, Karl Lagerfeld, Chloé, Sulka, Hackett und Seeger sowie Vendôme gehören, übernommen.

Die Übernahme durch Richemont war die große Chance für Cartier, die das Unternehmen zu nutzen wusste. Cartier erhielt eigene Produktionsstätten und hat Zugriff auf exklusive, hochwertige Kaliber mit aufwendigen Konstruktionen. Besonders hervorzuheben sind dabei der fliegende Tourbillon, das Säulenrad-Chronographenwerk mit Tourbillon und das Monodrücker-Chronographenwerk.

Neben den bekannten Uhren vertreibt Cartier auch Die Marke Cartier auch exklusive Brillen, Parfüms, Lederwaren, Schreibgeräte, Feuerzeuge und Accessoires im typischen Design.

Cartier Uhrenmodelle für Herren

  • Santos de Cartier (ab 1904)
  • Baignore (ab 1912)
  • Tortue (ab 1912)
  • Tank (ab 1917)
  • Pasha de Cartier (ab 1943)
  • Ballon Blaeu de Cartier
  • Calibre de Cartier
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